Kurz erklärt
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist der Abstand zwischen dem Geld, das du im Alter brauchst, und dem, was die gesetzliche Rente dir zahlt. Klingt abstrakt – ist aber eine ganz konkrete Zahl. Deine Zahl. Und sie ist bei fast allen größer, als sie denken: Die gesetzliche Rente ersetzt im Schnitt nur etwa die Hälfte des letzten Nettoeinkommens. Miete, Lebensmittel und Strom interessiert das nicht – die kosten weiter das Gleiche.
Die gute Nachricht: Eine Lücke, die du kennst, kannst du schließen. Je früher du anfängst, desto kleiner ist der monatliche Betrag, den du dafür brauchst. Nicht, weil du mehr sparst – sondern weil der Zinseszins die Arbeit übernimmt.
Die Wahrheit in Zahlen
Warum trifft sie Frauen härter?
Frauen bekommen in Deutschland im Schnitt rund ein Drittel weniger Rente als Männer. Nicht, weil sie weniger leisten – sondern weil das System Erwerbsbiografien belohnt, die durchlaufen: ohne Elternzeit, ohne Teilzeit, ohne Pflege von Angehörigen. Drei Dinge, die immer noch überwiegend Frauen übernehmen.
Gender Pension Gap
So viel geringer fällt die eigene Alterssicherung von Frauen im Schnitt aus. Der Gehaltsunterschied von heute wird zur Rentenlücke von morgen.
Teilzeit ist weiblich
Rund zwei Drittel der Mütter mit jüngeren Kindern arbeiten in Teilzeit – und sammeln in dieser Zeit deutlich weniger Rentenpunkte.
Care-Arbeit zahlt nicht ein
Kinder, Haushalt, pflegebedürftige Eltern: unbezahlte Arbeit, von der alle profitieren – nur deine Rente nicht.
Arbeitest du in Teilzeit oder hast es vor? Dann rechne im zweiten Schritt aus, was das konkret für dich bedeutet – inklusive Elternzeit und Lücken im Lebenslauf:
Transparenz
Wie dieser Rechner rechnet
Keine Blackbox: Der Rechner vergleicht deine erwartete gesetzliche Rente mit deinem Wunscheinkommen im Alter und zeigt dir die monatliche Differenz – deine Rentenlücke. Daraus ermittelt er, was ein ETF-Sparplan bis zu deinem Rentenbeginn leisten müsste, um sie zu schließen. Es ist eine Modellrechnung mit vorsichtigen Annahmen, kein Versprechen. Aber sie zeigt dir die Richtung – und die Größenordnung. Deine erwartete Rente findest du übrigens in deiner Renteninformation, die dir die Deutsche Rentenversicherung einmal im Jahr per Post schickt.
Häufige Fragen
Kurz nachgefragt
Ist der Rechner wirklich kostenlos?
Ja. Keine Anmeldung, keine Datenabfrage, kein Haken im Kleingedruckten. Mutschwestern verdient am Wissen – nicht an Abschlüssen. Deshalb wirst du hier auch keine Produktempfehlung mit Provision finden.
Woher weiß ich, wie viel Rente ich bekomme?
Aus deiner Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung – der Brief kommt jährlich, wenn du mindestens 27 bist und 5 Beitragsjahre hast. Nimm die mittlere der drei Hochrechnungen als Startwert. Kein Brief zur Hand? Schätze konservativ – lieber zu niedrig als zu hoch.
Meine Lücke ist riesig. Und jetzt?
Erstmal: durchatmen. Die Zahl ist kein Urteil, sondern ein Startpunkt – und jeder Monat, den du früher anfängst, macht sie kleiner. Der 5-Schritte-Fahrplan unten zeigt dir, wie du vom Schock ins Handeln kommst. In deinem Tempo.
Reichen 25 € im Monat überhaupt?
Zum Anfangen: absolut. Es geht zuerst darum, den Mechanismus für dich arbeiten zu lassen – erhöhen kannst du immer. 25 € über 30 Jahre bei 6 % Rendite sind über 24.000 € – aus eingezahlten 9.000 €. Das ist der Zinseszins, nicht Magie.
Dein nächster Schritt
Von der Zahl ins Machen
Hol dir den kostenlosen 5-Schritte-Fahrplan zu deinem ersten ETF-Sparplan – verständlich, provisionsfrei und ohne Fachjargon. Wie unter Freundinnen eben.
Deine Rentenlücke.
Deine Zahl.
Sieh, wo du stehst – und was ein ETF-Sparplan für dich tun kann. Kein Fachjargon. Keine Überraschungen. Nur deine Zahlen.
Jetzt den ersten Schritt machen
Das Mutmacher-Workbook zeigt dir, wie du deinen Sparplan einrichtest.
